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Die Romanidee

Die Idee

Woher kommen die Ideen?

Am Anfang eines Romans steht immer die Idee.

Stellen Sie sich vor, sie sitzen im Café oder zu Hause am Frühstückstisch und lesen eine Zeitung. Eine Überschrift oder ein Bild springt Sie an und lässt Sie nicht mehr los.

Den ganzen Tag und die folgenden Wochen geht dieser eine Funke, dieser eine Satz oder Gedanke Ihnen nicht mehr aus dem Kopf

Vielleicht taucht der Gedanke in den folgenden Jahren immer wieder vor Ihrem Auge auf und spukt durch Ihren Kopf.

Sie werden ihn einfach nicht los.

So ist es mir ergangen.

Seit vielen Jahren lässt mich ein Gedanke nicht mehr los.

Ganz gleich, was Sie tun oder wo Sie sich gerade aufhalten.

Immer wieder taucht er auf.

Unmöglich ihn zu verscheuchen.

Aus diesem Gedanken ist eine Idee für einen Roman geworden.

Eine Geschichte entspringt also nicht aus dem luftleeren Raum, sondern aus

Es ist also sinnvoll, wachsam und  die Sinne weit geöffnet, durch die Welt zu gehen.

Was tun mit dem Gedanken?

Was tun mit dem Gedanken, dem Funken, dem Impuls?

Die Antwort: Reifenlassen.

Gute Ideen bleiben im Kopf erhalten, schlechte verschwinden.

So einfach läuft das bei mir ab.

Die Idee wird größer

Allmählich wird die Idee größer:

  • Der Gedanke formuliert sich in meinem Kopf aus;
  • Der Gedanke erweitert sich um andere Gedanken;
  • Ereignisse kommen dazu;
  • Vielleicht auch schon erste Personen / Figuren;
  • Handlungen;
  • Wünsche;
  • Usw.

Das alles läuft im Hintergrund, ohne mein eigenes Zutun ab, während ich mich mit ganz anderen Dingen beschäftige.

Irgendwann ist die Idee ausgereift und groß, taucht auf und steht plötzlich im Mittelpunkt.

Erst, wenn mich eine Idee gar nicht loslässt, ist es eine gute,  brauchbare Idee, der es sich lohnt nachzugehen.