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Schreibbuddy und Schreibgruppe

Schreibbuddy und Schreibgruppe

Heute hatte ich das erste Treffen mit der Gruppe, mit der ich den November über zusammen schreiben werde.

Einen Roman zu schreiben heißt, eine lange Durststrecke durchzuhalten. Es ist wie eine Wanderung durch die Wüste. Zwar begegnet einem hin und wieder eine Fata Morgana, aber kein lebensnotwendiges Wasser.

Was meine ich damit?

Einen Roman vonmindestens 50.000 Wörtern zu schreiben dauert lange. Es dauert einfach seine Zeit.

In dieser Zeit habe ich viele Zweifel und Ängste.

Schaffe ich das?

Will diesen Roman überhaupt jemand lesen?

Usw.

Was kann ich dagegen tun?

Ich kann mich mit anderen Schreibenden treffen, zusammentun und austauschen.

Das kann eine Schreibgruppe online oder vor Ort sein oder ein Schreibbuddy.

Was bringt das?

Andere Schreibende kennen die Zweifel und auch die gelegentliche Mutlosigkeit selbst.

Sie wissen wie es ist, wenn der Plot nicht passt.

Sie wissen wie es ist, wenn die Figguren nicht wollen.

Sie können motivieren oder, im gemeinsamen Gespräch, nach einer Lösung suchen.

Schreibgruppe und Schreibbuddy, schon gut, aber wie geht das?

Wichtig ist, dass feste Absprachen getroffen werden, damit die Erwartungen aller Beteiligten gekärt und festgehalten werden.

Wie oft wollen wir uns treffen?

Wo wollen wir uns treffen?

Wie viel Zeit / Raum bekommt jeder Schreibpartner für den Bericht?

Worüber wollen wir sprechen?

  • Schreibhandwerk;
  • Motivation;
  • Etc.

Wenn diese gleich am Anfang besprochen und geklärt werden, kann die Zusammenarbeit funktionieren.

Natürlich müssen Faktoren, wie:

Chemie;

Ziele;

Niveau

Ebenfalls stimmen.

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Das Thema

Das Romanthema

Man unterscheidet das äußere und das Innere Thema.

Das äußere Thema

Das äußere Romanthema ist das Thema, um das es im Roman geht.

Also die Idee.

Beispiele:

  • Katzen beim Frisör,
  • Die Aufklärung eines Mords,
  • Die Entschärfung der Bombe aus dem zweiten Weltkrieg,
  • Eine Reise in ein bestimmtes Land,
  • Ein bestimmtes Ereignis (Todesfall, Geburtstag, Geburt, Trennung) usw.

Das äußere Thema eines Romans kann also sehr vielschichtig sein.

Das äußere Thema ist immer der rote Faden, der den Lesenden sofort auffällt.

Das innere Thema

Das innere Thema des Romans ist nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Es „versteckt“ sich also hinter dem äußeren Thema.

Das innere Thema ist das Thema, um das es geht, wenn ich den Roman in der Tiefe betrachte.

  • Bei einem Krimi kann das Schuld, Rache, Habgier, Frust, Langeweile, Aggression, usw. sein.
  • Bei einem Liebesroman ist es vielleicht Liebe, Hingezogenheit zu einer Person, Betrug, Selbstbetrug, Angst vor dem Verlassenwerden / Alleinsein, Neugier, Entwicklung, usw.

Es ist also das Thema, das unter dem äußeren Thema in der Tiefe verborgen liegt.

Es ist das, was die Figur antreibt.

Es ist das „das Motiv“, „der Motor“, „das Problem“ oder „das Bedürfnis“ der Figur.

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Die Romanidee

Die Idee

Woher kommen die Ideen?

Am Anfang eines Romans steht immer die Idee.

Stellen Sie sich vor, sie sitzen im Café oder zu Hause am Frühstückstisch und lesen eine Zeitung. Eine Überschrift oder ein Bild springt Sie an und lässt Sie nicht mehr los.

Den ganzen Tag und die folgenden Wochen geht dieser eine Funke, dieser eine Satz oder Gedanke Ihnen nicht mehr aus dem Kopf

Vielleicht taucht der Gedanke in den folgenden Jahren immer wieder vor Ihrem Auge auf und spukt durch Ihren Kopf.

Sie werden ihn einfach nicht los.

So ist es mir ergangen.

Seit vielen Jahren lässt mich ein Gedanke nicht mehr los.

Ganz gleich, was Sie tun oder wo Sie sich gerade aufhalten.

Immer wieder taucht er auf.

Unmöglich ihn zu verscheuchen.

Aus diesem Gedanken ist eine Idee für einen Roman geworden.

Eine Geschichte entspringt also nicht aus dem luftleeren Raum, sondern aus

Es ist also sinnvoll, wachsam und  die Sinne weit geöffnet, durch die Welt zu gehen.

Was tun mit dem Gedanken?

Was tun mit dem Gedanken, dem Funken, dem Impuls?

Die Antwort: Reifenlassen.

Gute Ideen bleiben im Kopf erhalten, schlechte verschwinden.

So einfach läuft das bei mir ab.

Die Idee wird größer

Allmählich wird die Idee größer:

  • Der Gedanke formuliert sich in meinem Kopf aus;
  • Der Gedanke erweitert sich um andere Gedanken;
  • Ereignisse kommen dazu;
  • Vielleicht auch schon erste Personen / Figuren;
  • Handlungen;
  • Wünsche;
  • Usw.

Das alles läuft im Hintergrund, ohne mein eigenes Zutun ab, während ich mich mit ganz anderen Dingen beschäftige.

Irgendwann ist die Idee ausgereift und groß, taucht auf und steht plötzlich im Mittelpunkt.

Erst, wenn mich eine Idee gar nicht loslässt, ist es eine gute,  brauchbare Idee, der es sich lohnt nachzugehen.